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Category - Entwicklungskonzepte

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HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet
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Aurora D8 – Flugkonzept aus den USA
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Der Persocopter

HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet

hy4

© DLR

Am heutigen Donnerstag ist ein weiterer Lufttaxi-Versuchsträger (u.a.) vom Flughafen in Stuttgart abgehoben. Der 4-sitzige Elektroflieger weist eine unkonventionelle Bausweise auf: Der Antriebsstrang ist in der Mitte des Flugzeugs untergebracht, 2 Passagierkanzeln befinden sich je links und rechts davon.

Das Besondere an dem Versuchsträger ist die Energieversorgung mittels einer Brennstoffzelle, die sich aus einem Wasserstofftank speist und einen E-Motor antreibt. Bei zusätzlichem Energiebedarf kann eine Hochleistungslithium-Ionen-Zelle hinzugeschaltet werden.

Je nach Einsatzszenario ist eine Reichweite von 750 – 1500 Kilometern vorgesehen. Die Geschwindigkeit liegt bei 145 km/h. Die Basis des Carbonfliegers liefert eine Maschine des slowenischen Herstellers Pipistrel. Der Antriebsstrang wurde von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Zusammenarbeit mit der Uni Ulm entwickelt.

Der nächste Entwicklungsschritt besteht in der Erhöhung der Tank- und Nutzlastkpazität, um so die Reichweite noch weiter zu steigern.

Im Bereich elektrisches Fliegen ist das DLR zudem gemeinsam mit der Airbus Group und Siemens, 20 Universitätsinstituten und weiteren Helmholtz-Zentren in der Helmholtz-Initiative DLR@Uni Electric Flight forschend aktiv.

Aurora D8 – Flugkonzept aus den USA

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

 

Nicht nur russische Ingenieure arbeiten an einem neuen, ungewöhnlichen Design neuer Passagierfluzeuge mit einem ovalen Rumpfquerschnitt: Bereits seit 2008 forscht und entwickelt der us-amerikanische Hersteller Aurora Flight Sciences an einem Konzept eines Passagierflugzeugs, das mit unterschiedlichen Maßnahmen zu einer Spriteinsparung von ca. 70% führen soll.

Hauptmerkmale des Konzepts ist der ovale Rumpf, der damit selbst zu einem bedeutenden Auftriebsfaktor werden soll. Zudem sind die Triebwerke nicht an den Flügeln befestigt, sondern in das Heck integriert und kleiner als üblich. Die Flügel fallen somit schmäler und leichter aus. Als angenehmer Nebeneffekt steigt durch die ovale Bauform der im Rumpf für die Passagiere zur Verfügung stehende Raum.

Aktuell laufen zu diesem Projekt Tests im Windkanal. Beteiligt sind an diesem von der Nasa unterstützten Projekt das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney.

Der Persocopter

Ein interessantes Konzept als Weiterentwicklung des yeair!-Quadrocopters stellt der Persocopter dar. Diese Zukunftsvision ist aufgrund ihrer Abmessungen (3 Meter Breite) für Starts und Landungen im Innenstadtbereich vorgesehen. Eine denkbare Einsatzmöglichkeit wäre die Lagebeobachtung von Rettungskräften wie TRW oder Polizei.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch Einsatz im privaten Bereich vorgesehen.

 

persocopter

persocopter

Persocopter in Fluglage

 

Die technischen Parameter lauten:

  • Gewicht: 450 kg
  • 150kg Zuladung bei 2 Personen und wenig Gepäck bzw 1 Person mit entsprechend viel Gepäck
  • Bereite: 3 Meter
  • Geschwindigkeit: 100-120km/h
  • Flugzeit: 1h
  • Antrieb: 8 Verbrennungsmotoren (siehe yeair!), wobei 2 ausfallen können, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird
  • Reichweite: 120km
  • Sprit: 20 Liter Spritvorrat (Superbenzin)
  • Besonderheiten: Flügel einfahrbar. Diese dienen als Reichweitenunterstützer | Überrollkäfig zur Sicherheit

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