Real Time Web Analytics

Category - Allgemein

1
Lilium erhält Finanzierung in Höhe von 10-Mio. €
2
Neues Überschallpassagierflugzeug vorgestellt: XB-1
3
Vahana im Anflug – Das Flugtaxi von Airbus
4
Rolls-Royce testet weltweit leistungsstärkstes Luftfahrtgetriebe
5
HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet
6
Aurora D8 – Flugkonzept aus den USA
7
Der Persocopter
8
Lilium ist am abheben – Vom ersten Prototypen bis heute.
9
Frigate Ecojet – Flugzeugprojekt aus Russland mit ovalem Rumpf
10
Lilium – Innovatives Lufttaxi aus Deutschland

Lilium erhält Finanzierung in Höhe von 10-Mio. €

Lilium Aviation hat heute verkündet, dass es eine Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen € (Series-A-Finanzierung) mit Atomico erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Finanzierung dient dazu, Anfang 2017 die ersten Testflüge mit einem Prototypen in Originalgröße durchzuführen und die Produktion vorbereiten zu können.

Neues Überschallpassagierflugzeug vorgestellt: XB-1

 

airplane-1

Etwa 13 Jahre nach dem letzten Flug der Concorde am 26.11.2003 schickt sich Richard Branson, der Gründer der Fluglinie Virgin Atlantic an, zusammen mit der us-amerikanischen Firma Boom technology ein neues Zeitalter überschallschneller Passagierflugzeuge einzuleiten.

Die Technologien hätten sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt, die Flugzeit sei aber recht konstant (langsam) geblieben. Die Fluggeschwindigkeit soll 50% über der konventioneller Passagierjets (10% schneller als die Concorde) liegen.

Die in Entwicklung befindliche XB-1 soll die Flugzeit von London nach New York auf etwa 3 Stunden verkürzen. Das Konzept sieht eine Bestuhlung mit je einem Sitz auf jeder Seite, also 2 pro Reihe des Jets vor. Die Preise der Flugtickets sollen dem eines aktuellen Tickets der Business-Klasse entsprechen. Ein erster kleinerer Prototyp soll noch 2017 auf Testflüge gehen.

Vahana im Anflug – Das Flugtaxi von Airbus

vahana

Vahana

So sieht der erste Entwur der Flugtaxis aus, wie ihn sich Vahana von A³, der Inkubator von Airbus aus dem Silicon Valley vorstellt.

Der Prototyp soll noch in diesem Jahr abheben und bis 2020 in Serie gehen. Das Modell soll für autonomen Flug geeignet sein (d.h. ohne Pilot auskommen), eine Person transportieren können und für den Notfall über einen Fallschirm verfügen, der auch in niedrigen Flughöhen wirkungsvoll sein soll.

Siehe auch den Beitrag: CityAirbus

 

vahana

Vahana

Rolls-Royce testet weltweit leistungsstärkstes Luftfahrtgetriebe

Rolls-Royce hat erstmalig das leistungsfähigste Luftfahrtgetriebe der Welt im unternehmenseigenen Getriebe-Testzentrum in Dahlewitz  getestet und damit einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung seines neuen Triebwerksdesigns UltraFan™ vollzogen.

Der Erstlauf ist der Beginn einer ganzen Reihe von Tests, bei der bis zu 100.000 PS auf die Getriebe wirken werden.

Das Leistungsgetriebe ist eine entscheidende Komponente des UltraFan, denn es ermöglicht dem Triebwerkdesign über einen breiten Startschubbereich hinweg effiziente Leistung zu liefern.

Der ab 2025 verfügbare UltraFan wird eine Verbesserung der Treibstoffeffizienz von 25 Prozent gegenüber der ersten Trent-Triebwerkgeneration von Rolls-Royce bieten. Das Konzept umfasst:

  • Eine neue Kerntriebwerksarchitektur – für höchste Treibstoffeffizienz und niedrige Emissionen.
  • Ein CTi-Fan-System – Carbon-Titan Fanschaufeln und ein Gehäuse aus Verbundwerkstoff zur Gewichtseinsparung.
  • Fortschrittliche keramische Verbundwerkstoffe – hitzebeständige Komponenten, die durch geringeren Kühlluftbedarf effizienter arbeiten.
  • Ein Reduktionsgetriebe, das treibstoffeffiziente Leistung für schubstarke Triebwerke der Zukunft mit hohem Nebenstromverhältnis liefert.

Rolls-Royce arbeitet in Partnerschaft mit Liebherr-Aerospace in dem Joint Venture Aerospace Transmission Technologies an der Entwicklung der Fähigkeit und Kapazität zur Produktion des neuen Leistungsgetriebes. Rolls-Royce leitet die Designdefinition und -integration des Leistungsgetriebes sowie alle Testaktivitäten.

HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet

hy4

© DLR

Am heutigen Donnerstag ist ein weiterer Lufttaxi-Versuchsträger (u.a.) vom Flughafen in Stuttgart abgehoben. Der 4-sitzige Elektroflieger weist eine unkonventionelle Bausweise auf: Der Antriebsstrang ist in der Mitte des Flugzeugs untergebracht, 2 Passagierkanzeln befinden sich je links und rechts davon.

Das Besondere an dem Versuchsträger ist die Energieversorgung mittels einer Brennstoffzelle, die sich aus einem Wasserstofftank speist und einen E-Motor antreibt. Bei zusätzlichem Energiebedarf kann eine Hochleistungslithium-Ionen-Zelle hinzugeschaltet werden.

Je nach Einsatzszenario ist eine Reichweite von 750 – 1500 Kilometern vorgesehen. Die Geschwindigkeit liegt bei 145 km/h. Die Basis des Carbonfliegers liefert eine Maschine des slowenischen Herstellers Pipistrel. Der Antriebsstrang wurde von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Zusammenarbeit mit der Uni Ulm entwickelt.

Der nächste Entwicklungsschritt besteht in der Erhöhung der Tank- und Nutzlastkpazität, um so die Reichweite noch weiter zu steigern.

Im Bereich elektrisches Fliegen ist das DLR zudem gemeinsam mit der Airbus Group und Siemens, 20 Universitätsinstituten und weiteren Helmholtz-Zentren in der Helmholtz-Initiative DLR@Uni Electric Flight forschend aktiv.

Aurora D8 – Flugkonzept aus den USA

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

©Aurora Flight Sciences

 

Nicht nur russische Ingenieure arbeiten an einem neuen, ungewöhnlichen Design neuer Passagierfluzeuge mit einem ovalen Rumpfquerschnitt: Bereits seit 2008 forscht und entwickelt der us-amerikanische Hersteller Aurora Flight Sciences an einem Konzept eines Passagierflugzeugs, das mit unterschiedlichen Maßnahmen zu einer Spriteinsparung von ca. 70% führen soll.

Hauptmerkmale des Konzepts ist der ovale Rumpf, der damit selbst zu einem bedeutenden Auftriebsfaktor werden soll. Zudem sind die Triebwerke nicht an den Flügeln befestigt, sondern in das Heck integriert und kleiner als üblich. Die Flügel fallen somit schmäler und leichter aus. Als angenehmer Nebeneffekt steigt durch die ovale Bauform der im Rumpf für die Passagiere zur Verfügung stehende Raum.

Aktuell laufen zu diesem Projekt Tests im Windkanal. Beteiligt sind an diesem von der Nasa unterstützten Projekt das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney.

Der Persocopter

Ein interessantes Konzept als Weiterentwicklung des yeair!-Quadrocopters stellt der Persocopter dar. Diese Zukunftsvision ist aufgrund ihrer Abmessungen (3 Meter Breite) für Starts und Landungen im Innenstadtbereich vorgesehen. Eine denkbare Einsatzmöglichkeit wäre die Lagebeobachtung von Rettungskräften wie TRW oder Polizei.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch Einsatz im privaten Bereich vorgesehen.

 

persocopter

persocopter

Persocopter in Fluglage

 

Die technischen Parameter lauten:

  • Gewicht: 450 kg
  • 150kg Zuladung bei 2 Personen und wenig Gepäck bzw 1 Person mit entsprechend viel Gepäck
  • Bereite: 3 Meter
  • Geschwindigkeit: 100-120km/h
  • Flugzeit: 1h
  • Antrieb: 8 Verbrennungsmotoren (siehe yeair!), wobei 2 ausfallen können, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird
  • Reichweite: 120km
  • Sprit: 20 Liter Spritvorrat (Superbenzin)
  • Besonderheiten: Flügel einfahrbar. Diese dienen als Reichweitenunterstützer | Überrollkäfig zur Sicherheit

Lilium ist am abheben – Vom ersten Prototypen bis heute.

Lilium Aviation (Flugkunft berichtete zuvor) nimmt langsam konkrete Formen an. Wurde zum Teil spekuliert, ob das Fluggerät in aktueller Form flugfähig sei, so liefern die folgenden Fotos einen ersten Eindruck, wie die Entwicklung erfolgreich voranschreitet:

  1. Prototyp „Gleiter“
© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Wie der Name andeutet, war das erste Modell ein Gleiter, der aus der Hand gestartet/geworfen wurde.

 

2. Prototyp namens „Hexa“

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Hexa war das erste senkrecht startende Flugmodell mit 6 elektrisch betriebenen Turbinen und VTOL-Flugsoftware an Bord.

 

3. Protoyp „Dragon“

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Der dritte Prototpy wurde vollständig im 3-D-Druck erstellt. Selbst die Fans sind in diesem Verfahren erstellt worden. Dieser Protoytp wird für Flugtests (Übergang Senkrechtstart zum Horizontalflug) und zur Softwareevaluierung verwendet. Es handelt sich bei „Dragon“ um eine 1:5 Version des späteren Flugzeugs.

4. Prototyp „Falcon“

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Komplett aus Karbonfaser ist der neueste Prototyp im Maßstab 1:2 gefertigt, der für umfangreiche Flugtests herangezogen wurde/wird. Falcon wird von 36 Turbinen angetrieben.

Aktuell wird an „Eagle“ gearbeitet, dem ersten (unbemannten) Prototyp in Originalgröße. Die Flugtests werden ferngesteuert durchgeführt werden.

Die aktuellen Fotos bezeugen eindrucksvoll, wie die Arbeit am Lilium Jet vorangeht und dass die ersten Enwürfe alles andere als Luftschlösser sind. Wir freuen uns, weiter von Lilium auf dem Laufenden gehalten zu werden und drücken die Daumen für den Jungfernflug des 1:1 Prototypen.

 

Frigate Ecojet – Flugzeugprojekt aus Russland mit ovalem Rumpf

©Frigate Ecojet

©Frigate Ecojet

©Frigate Ecojet

Aus Russland exisitert schon seit einiger Zeit das Projekt Frigate Ecojet. Der Entwurf eines Passagiertjets mit einer Kapazität von 300 Fluggästen sieht aufgrund seiner ovalen Rumpfform auf den ersten Blick wie ein gestauchter Jet von Boeing oder Airbus aus.

Der Projekt hat die Phase ersten Studien/Tests (u.a. Tests im Deutsch-Niederländischen-Windkanal) und Planungen der Produktionsstraße zusammen mit ThyssenKrupp System Engineering (TKSE) erreicht. Als Produktionsstädten sind einige Standorte in Deutschland im Gespräch. Ein Erstflug ist für 2018/19 geplant.

Wie und ob das Projekt letztendlich realisiert ist, ist nicht einfach einzuschätzen. Einige Vorarbeiten scheinen auf jeden Fall angelaufen zu sein.

©Frigate Ecojet

©Frigate Ecojet

 

 

 

 

 

 

©Frigate Ecojet

©Frigate Ecojet – Deutsch-Niederländischer Windkanal

 

©Frigate Ecojet

©Frigate Ecojet

Lilium – Innovatives Lufttaxi aus Deutschland

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Ein sehr spannendes Projekt hat kürzlich Lilium Aviation aus München vorgestellt. Das mit einem elektrischen Antrieb ausgestattete Flugzeug ist aufgrund seiner Eigenschaft, senkrechte Starts und Landungen durchzuführen, für Start und Landungen in Ballungsräumen vorgesehen.

Im Flugbetrieb werden die Antriebspropeller, die über die Flügel und in der Flugnase verteilt sind geschwenkt.

Das futuristisch anmutende Flugtaxi soll eine Flugdistanz von bis zu 500km zurücklegen können bei einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Für die Nutzung ist eine Sportpiloten-Lizenz notwendig. Ob sich die vorgegebenen Leistungsdaten halten lassen werden, ist offen. Auf jeden Fall liefert Lilium mit seinem qualifizierten Team aus München ein äußerst innovatoves Flugkonzept aus Deutschland. Klasse!

Ein ähnlicher Ansatz wird mit dem CityAirbus auch von Airbus verfolgt.

 

Copyright© Flugkunft® 2016. Impressum | Datenschutzbestimmungen