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Lilium wirbt 90 Mio. Dollar im Rahmen einer B-Level-Finanzierung ein
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Jungfernflug des Lilium-Jets und neuer 5-sitziger VTOL-JET
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Lilium erhält Finanzierung in Höhe von 10-Mio. €
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Lilium Jet gewinnt den Hello Tomorrow Preis 2016
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Lilium ist am abheben – Vom ersten Prototypen bis heute.
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Lilium – Innovatives Lufttaxi aus Deutschland
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Nach dem Streetscooter & e.go folgt das Silent Air Taxi
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Neue Luftfahrt-Studie der schweizer UBS: Autonomer Luftverkehr ab 2025?
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HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet
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Hersteller

Lilium wirbt 90 Mio. Dollar im Rahmen einer B-Level-Finanzierung ein

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Wie Lilium heute bekannt geben hat, erhält das Startup mit seinen inzwischen 70 Mitarbeitern im Rahmen einer Level-B-Finanzierung 90 Millionen Doller an Investmentkapital.

Bei den namenhaften Investoren handelt es sich um den chinesischen Technologiegiganten Tencent, Atomico (Skypemitbegründer Niklas Zennström), Obvious Ventures und die LGT-Gruppe.

Das zusätzliche Kapital soll laut Lilium-CEO Daniel Wiegand für die Entwicklung des zukünftigen 5-sitzigen Lufttaxis von Lilium eingesetzt werden.

Jungfernflug des Lilium-Jets und neuer 5-sitziger VTOL-JET

Lilium Aviation hat gestern den erfolgreichen Erstflug des Lilium-Jets verkündet:

Zugleich ist das neue Konzept eines 5-Sitzers praktisch als Fortentwicklung des aktuell entwickelten Jets vorgestellt worden. Der neue Entwurf soll zukünftig die Funktion eines fliegenden Ruftaxis übernehmen.

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Lilium erhält Finanzierung in Höhe von 10-Mio. €

Lilium Aviation hat heute verkündet, dass es eine Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Millionen € (Series-A-Finanzierung) mit Atomico erfolgreich abgeschlossen hat.

Die Finanzierung dient dazu, Anfang 2017 die ersten Testflüge mit einem Prototypen in Originalgröße durchzuführen und die Produktion vorbereiten zu können.

Lilium Jet gewinnt den Hello Tomorrow Preis 2016

lili

Wir haben bereits mehrfach über den Lilium Jet auf Flugkunft berichtet. Nun hat das Flugtaxi den Hauptpreis des Startup-Wettbewerbs Hello Tomorrow 2016 gewonnen. Das Preisgeld liegt bei 100.000 €.

Zusätzlich hat Lilium auch den ersten Platz in der Kategorie Luftfahrt erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Lilium ist am abheben – Vom ersten Prototypen bis heute.

Lilium Aviation (Flugkunft berichtete zuvor) nimmt langsam konkrete Formen an. Wurde zum Teil spekuliert, ob das Fluggerät in aktueller Form flugfähig sei, so liefern die folgenden Fotos einen ersten Eindruck, wie die Entwicklung erfolgreich voranschreitet:

  1. Prototyp „Gleiter“
© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

Wie der Name andeutet, war das erste Modell ein Gleiter, der aus der Hand gestartet/geworfen wurde.

 

2. Prototyp namens „Hexa“

© Lilium GmbH

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Hexa war das erste senkrecht startende Flugmodell mit 6 elektrisch betriebenen Turbinen und VTOL-Flugsoftware an Bord.

 

3. Protoyp „Dragon“

© Lilium GmbH

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© Lilium GmbH

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Der dritte Prototpy wurde vollständig im 3-D-Druck erstellt. Selbst die Fans sind in diesem Verfahren erstellt worden. Dieser Protoytp wird für Flugtests (Übergang Senkrechtstart zum Horizontalflug) und zur Softwareevaluierung verwendet. Es handelt sich bei „Dragon“ um eine 1:5 Version des späteren Flugzeugs.

4. Prototyp „Falcon“

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

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Komplett aus Karbonfaser ist der neueste Prototyp im Maßstab 1:2 gefertigt, der für umfangreiche Flugtests herangezogen wurde/wird. Falcon wird von 36 Turbinen angetrieben.

Aktuell wird an „Eagle“ gearbeitet, dem ersten (unbemannten) Prototyp in Originalgröße. Die Flugtests werden ferngesteuert durchgeführt werden.

Die aktuellen Fotos bezeugen eindrucksvoll, wie die Arbeit am Lilium Jet vorangeht und dass die ersten Enwürfe alles andere als Luftschlösser sind. Wir freuen uns, weiter von Lilium auf dem Laufenden gehalten zu werden und drücken die Daumen für den Jungfernflug des 1:1 Prototypen.

 

Lilium – Innovatives Lufttaxi aus Deutschland

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

© Lilium GmbH

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Ein sehr spannendes Projekt hat kürzlich Lilium Aviation aus München vorgestellt. Das mit einem elektrischen Antrieb ausgestattete Flugzeug ist aufgrund seiner Eigenschaft, senkrechte Starts und Landungen durchzuführen, für Start und Landungen in Ballungsräumen vorgesehen.

Im Flugbetrieb werden die Antriebspropeller, die über die Flügel und in der Flugnase verteilt sind geschwenkt.

Das futuristisch anmutende Flugtaxi soll eine Flugdistanz von bis zu 500km zurücklegen können bei einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Für die Nutzung ist eine Sportpiloten-Lizenz notwendig. Ob sich die vorgegebenen Leistungsdaten halten lassen werden, ist offen. Auf jeden Fall liefert Lilium mit seinem qualifizierten Team aus München ein äußerst innovatoves Flugkonzept aus Deutschland. Klasse!

Ein ähnlicher Ansatz wird mit dem CityAirbus auch von Airbus verfolgt.

 

Nach dem Streetscooter & e.go folgt das Silent Air Taxi

Unbenannt

 

Nachdem der im Umfeld der RWTH-Aachen entstandene Streetscooter dabei ist, den Nahverkehrstransport umzukrempeln und der Kleinwagen e.go vor dem Produktionsstart steht, befindet sich bereits das nächste e-Projekt um Prof. Dr. Schuh in der Entwicklung: Das Silent Air Taxi.

Als Einsatzgebiete werden kleinere Flughäfen & verfügbare Dachflächen in Betracht gezogen. 378 kleinere & mittlere Flughäfen würden in Deutschland dazu infrage kommen. Etwa 25% der Bevölkerung lebt innerhalb einer Distanz von 10 Kilometern um diese Flughäfen herum, 50% der Bevölkerung im Radius von 20 Kilometern.

Das elektrisch/hybridelektrisch angetriebene Kleinstflugzeug für die Nah- und Kurzstrecke, das zukünftig im Wettbewerb zu Lilium und Volocopter antreten dürfte, soll folgende Parameter aufweisen:

  • pilotenfreie (auf-Anforderung/on-demand), autonome Flugeigenschaften
  • Kapazität von 4 Personen
  • elektrischer Antrieb mit Reichweitenunterstützung (range extender)
  • Reichweite von 500 km
  • Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h
  • max. Landebahnbedarf <600 m
  • Preis < 250.000 €

Organisatorisch wird der Projekt vom luftfahrttechnische Center Air s.Pace auf dem RWTH Aachen Campus vorangetrieben.

Neue Luftfahrt-Studie der schweizer UBS: Autonomer Luftverkehr ab 2025?

Die schweizer Investmentbank UBS hat eine umfangreiche 53-seitigen Studie zur Zukunft des Luftfahrtmarkts vorgestellt. Vor allem die finanziellen Implikationen der Luftfahrt mit autonom gesteuerten Flugzeugen auf die unterschiedlichen Industriegruppen wie Luftfahrtgesellschaften, Hersteller und Zulieferer wird in der Studie beleuchtet.

Aufgrund der aktuellen technischen Entwicklungen (u.a. nimmt die Studie Bezug auf Airbus (Sagitta), Lilium Aviation, Volocopter) sehen die Experten der UBS den Beginn des Einsatzes autonom Zivilflugzeuge ab dem Jahr 2025 am Markt auftreten.

Von finanzieller Seite sieht die UBS als größte Profiteure:

  • Fluzeughersteller (v.a. Boeing/Airbus)
  • Avionics-Zulieferer wie Rockwell oder Thales
  • Airlines 

Die Luftfahrtgesellschaften dürften durch optimierte Flugeinsatzplanung, geringere Versicherungsgebühren durch sichere Flüge und durch den geringeren Personaleinsatz (Piloten/Pilotentraining) profitieren.

Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden.

 

Zum Thema Effizienzsteigerung durch Digitalisierung siehe auch: 3. Bauhaus-Luftfahrt-Symposium – Mobilität in einer virtuellen Zukunft – Nachtrag

HY4 | 4-sitziges Elektro-Brennstoffzellenflugzeug heute zum Erstflug gestartet

hy4

© DLR

Am heutigen Donnerstag ist ein weiterer Lufttaxi-Versuchsträger (u.a.) vom Flughafen in Stuttgart abgehoben. Der 4-sitzige Elektroflieger weist eine unkonventionelle Bausweise auf: Der Antriebsstrang ist in der Mitte des Flugzeugs untergebracht, 2 Passagierkanzeln befinden sich je links und rechts davon.

Das Besondere an dem Versuchsträger ist die Energieversorgung mittels einer Brennstoffzelle, die sich aus einem Wasserstofftank speist und einen E-Motor antreibt. Bei zusätzlichem Energiebedarf kann eine Hochleistungslithium-Ionen-Zelle hinzugeschaltet werden.

Je nach Einsatzszenario ist eine Reichweite von 750 – 1500 Kilometern vorgesehen. Die Geschwindigkeit liegt bei 145 km/h. Die Basis des Carbonfliegers liefert eine Maschine des slowenischen Herstellers Pipistrel. Der Antriebsstrang wurde von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Zusammenarbeit mit der Uni Ulm entwickelt.

Der nächste Entwicklungsschritt besteht in der Erhöhung der Tank- und Nutzlastkpazität, um so die Reichweite noch weiter zu steigern.

Im Bereich elektrisches Fliegen ist das DLR zudem gemeinsam mit der Airbus Group und Siemens, 20 Universitätsinstituten und weiteren Helmholtz-Zentren in der Helmholtz-Initiative DLR@Uni Electric Flight forschend aktiv.

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